Babyschlaf ist wohl das Thema bei dem Eltern einander am meisten belügen. Es ist wie ein Wettstreit um das vermeintliche Erziehungsziel „Durchschlafen“.
Dabei ist es doch völlig normal, dass Kinder nachts erwachen, Nahrung brauchen oder Nähe.
Doch oftmals führen diese Erwartungen, welche von älteren Generationen immer noch mit Vehemenz geschürt werden zu Unsicherheiten. Diese Unsicherheiten multiplizieren sich dann mit Müdigkeit.
Und diese Belastung, die von den Eltern beschrieben werden sind echt.
Belastungen wie spätes Einschlafen, sehr frühes Erwachen, nächtliches Dauernuckeln, Wachphasen in der Nacht.
Aber auch der Wunsch nach einer anderen Person in der Einschlafbegleitung oder einer Veränderung der Schlafumgebung – zB der Umzug ins eigene Bett – kann ein Thema für eine Beratung sein.
Manche dieser Themen benötigen ein wenig Vorarbeit in Form eines Schlafprotokolls, dass für einige Tage geführt wird, damit wir uns zusammen einen Überblick verschaffen können. Wenn ich das ausgewertet habe, treffen wir uns gemütlich bei euch zu Hause, in der Hebammenpraxis Familienglück oder online und besprechen das Protokoll und nochmal eure Situation im Detail.
Gemeinsam hecken wir einen Plan aus, der euch dem gemeinsam gesteckten, realistischen Ziel näher bringen soll. Dabei werden die Bedürfnisse eurer Familie, sowie ihre Ressourcen im Blick behalten und respektiert.
Aber ich werde auch ehrlich mit euch sein und sagen, wenn ein Wunsch so nicht umgesetzt werden kann. Dabei handelt es sich dann on der Regel um Wünsche, die einfach nicht zum Entwicklungsstand des Kindes passen.
Und damit wären wir auch schon bei einer Sache, die ich nicht anbiete:
Schlafcoachings / -trainings
Diese können nicht Bedürfnis- und Bindungsorientiert durchgeführt werden, sind nicht individuell und orientieren sich in der Regel gar nicht am Kind.
Bei mir werden Kinder nicht alleine weinen gelassen.
